Themenwelten & Geschirrinspirationen von Porzellan im Hinterhof. 

Porzellan mit Jagdmotiven

In unserer Nürnberger Porzellanmanufaktur veredeln wir  weißes Porzellan mit vielen verschiedenen Dekoren. Ein Schwerpunkt ist dabei Geschirr mit Jagdmotiven. Das erfreut sich in den letzten Jahren steigender Beliebtheit. Erfahren Sie mehr bei uns über Jagdporzellan & Co – und lassen Sie sich inspirieren!

Unser beliebtestes Jagdporzellan

Teller mit Wildmotiven

Becher mit Jagdmotiven

Schüsseln mit Wildmotiven

Mehr Geschirrinspirationen aus unserer Manufaktur und eine kurze Geschichte des Jagdporzellans

Frühstücksgeschirr Porzellan Becher Sissi mit rundem Henkel und Wildkaninchen

Jagdmotive auf Becher mit nostalgischem Charme

Verschiedene Becher in unterschiedlichen Größen und Formen mit Jagd- und Wildmotiven.

Alle sind spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.

 5 Unterschiede zwischen Hase und Kaninchen

  • Hasen sind Einzelgänger – Kaninchen leben gesellig als Kolonie in einem Bau.
  • Hasen sind größer als Kaninchen, haben wesentlich längere Ohren und einen gestreckten Körper mit langen Hinterbeine.
  • Hasen  haben kein Nest, sondern nur die Sasse, in der die Jungen abgelegt werden – die sind Nestflüchter und kommen voll behaart und sehend auf die Welt, Kaninchenbabys sind blind und unbehaart, wenn sie im weitverzweigten Bau auf die Welt kommen.
  • Feldhasen leben bevorzugt in offenen Landschaften, bekommen höchstens viermal im Jahr Nachwuchs, meist nur zwei Babys sehr selten aber auch bis zu fünf. Kaninchen können bis zu sechsmal pro Jahr einen Wurf von bis zu sechs Jungen bekommen.
  • Der Feldhase hat große, bernsteinfarbene Glubschaugen – das Kaninchen hat dunklere Augen, die auch nicht so weit aus dem Kopf glubschen.
Glatte Porzellanschüssel Olympia 13 cm mit Gemse

Glatte Schüsseln mit kleinem Gämsenmotiv

Passend zu den glatten Tellern Ole gibt es auch glatte Schüsseln in vier Größen.

Hier das Kompottschälchen Olympia 13 cm – die kleinsten Dekore können in der Gestaltung von den großen Dekoren abweichen.

 5 interessanten Details über Gämsen

  • Die Gämse ist eine praktisch auf Europa beschränkte Art. Eine solche räumliche Beschränkung ist in der Tierwelt eher selten. Das größte Gamsrevier heute befindet in der Steiermark, im Hochschabgebiet.
  • Vor 4000 bis 7000 Jahren waren Gämsen auch in deutschen Mittelgebirgsregionen heimisch. Mittlerweile gibt es wieder kleine Populationen in den Vogesen, im Jura, Schwarzwald, der Fränkischen und Schwäbischen Alb und im Lausitzer Gebirge. Die Besiedelung kam über Zuwanderung aus den Alpen, aber auch durch gezieltes Aussetzen zustande.
  • Gämse sind für steiles, möglichst  felsiges Gelände “gebaut”: Ihr vergleichsweise großes Herz und der hohe Anteil sauerstoffbindender roter Blutkörperchen machen das Atmen  beim Klettern in der Höhenluft leichter.
  • Der spezielle Bau der spreizbaren Hufe hilft festen Halt auch bei sehr steilen Hängen zu bekommen und ist unerlässlich für die Bewegungs- und Trittsicherheit.
  • Gämsen empfinden 12 Grad plus bereits als Hitze, weswegen sie sich im Sommer meist in Höhen zwischen 1500 und 2500 Metern aufhalten.
Kaffeegedeck Ofelie mit Jagdmotiv Fuchs

Dreiteiliges Gedeck Ofelie mit Wildmotiv Rotfuchs

Der aufmerksame Fuchs ist hier auf dem Kaffeegedeck zu sehen. Die Unterteller haben kein Tiermotiv, sondern werden mit passenden Bits dekoriert – also Zweigen, Landschaften oder einem Jagdhorn.

5 Gründe, warum der Rotfuchs inzwischen lieber Stadbewohner ist

  • in den 1930er Jahren wurden die ersten Stadtfüchse in Londoner Vororten beobachtet. Wahrscheinlich führte der hohe Anteil an Grünflächen und die noch lockere Bebauung dazu, dass sich die Tiere dort wohlfühlten. Dazu kam ein reiches Nahrungsangebot in der menschlich geprägten Umgebung: Komposthaufen mit Essensresten, Früchte in Gärten, Insekten, Kulturfolger wie Mäuse und Ratten oder Kaninchen.
  • Ab den 1980er Jahren gab es europaweit eine stetig wachsende Zahl an Berichten darüber, dass Füchse in Großstädten beobachtet wurden, unter anderem in Berlin, Paris, Zürich oder Olso. Auch in diesen Großstädten gab es Parks und Friedhöfe, die den Füchsen nachts und bei der Aufzucht von Jungen als ungestörte Reviere dienten.
  • Stadtfuchspopulationen wurden dann auch in 1990iger Jahren aus Australien, Japan und Nordamerika beobachtet. Auch Eisenbahntrassen in großen Städten sind für Füchse ein idealer Lebensraum.
  • 2010 bis 2015 wurden im Großraum Berlin genetische Daten von Füchsen erhobenen. Dabei konnten zwei genetisch unterschiedliche Populationen nachgewiesen werden. Die eine lebte dabei in den Gebieten des städtischen Ballungsraums, die andere im angrenzenden ländlichen Raum um Berlin.
  • Und was den Füchsen sicher auch die Stadt schmackhaft macht: Großflächige Fuchsjagd ist im urbanen Raum kaum durchführbar.
Schüssel, Essteller, Suppenteller Ofelie mit Jagdmotiv Schnepfe

Die Schnepfe, Ton in Ton auf dem Porzellan Ofelie

Sehr schön getroffen ist diese Schnepfe, die kaum aufällt in der Umgebung! Ganz wie im richtigen Leben.

Auf Tellern aus der schönen Serie Ofelie mit feinem Barockrändchen.

6 Fakten über Schnepfe und Co

  • Schnepfenvögeln zeichnen sich durch lange Beine und einen sehr langen Schnabel aus.
  • Das althochdeutsche Wort „snepfa“, von dem sich der heutige Name ableitet, ist etymologisch verwandt mit den Worten Schnabel oder Spitze.

Andere Vögel des aus der Familie der Schnepfenartigen sind:

  • Brachvögel, die haben einen charakteristisch kräftig abwärts gebogenen Schnabel.
  • Wasserläufer, sie haben einen mittellangem Schnabel, kombiniert mit langen Beinen.
  • Strandläufer haben deutlich kürzere Beine, aber auch einen mittelangen Schnabel.
  • Steinwälzer haben für Schnepfenartige einen uncharakteristisch kurzen und kräftigen Schnabel.
  • Die Wassertreter gehören auch zu den Schnepfenartigen, leben aber schwimmend und haben daher nur kurze Beine und mittellange Schnäbel. Sie wirken daher optisch eher nicht wie Schnepfenvögel.

 

Vorlegeplatte aus der Porzellanserie Ofelie mit Jagdmotiv Steinbock

Prächtiger Steinbock auf der Vorlegeplatte Ofelie

Zusammenstellung nach Wahl, das macht Spaß! Kombieren Sie unsere Wildmotive nach Lust und Laune auf der gewünschten Porzellanserie So geht Wunschservice!

5 wenig bekannte Informationen zum Steinbock

  • Obwohl der Alpensteinbock, der sibirische und der nubische Steinbock sich sehr ähnlich sehen, bilden sie keine natürliche Verwandtschaftsgruppe. Ihre Ähnlichkeit beruht auf der parallelen Entwicklung aus einem gemeinsamen, aber lange zurückliegenden Vorfahren, nicht auf enger Verwandtschaft der jetzigen Arten.
  • Genetische Untersuchengen haben ergeben, dass der sibirische Steinbock nicht besonders nahe mit dem iberischen und Alpensteinbock verwandt ist.
  • Der sibirische Steinbock und der nubische Steinbock sind jeweils eigene Arten (also keine Unterarten der gleichen Gattung).
  • Der Alpensteinbock ist genetisch am engsten mit dem iberischen Steinbock verwandt, dem er am wenigsten ähnlich sieht.
  • Der westkaukasische Steinbock ist wahrscheinlich näher mit der Wildziege verwandt als mit dem ostkaukasischen Steinbock, trotzdem können sich beiden Arten untereinander paaren und fruchtbare Nachkommen zeugen.
Gedeck mit Tasse Clio und Teller Ole Auerhahn Jagdmotiv oben klein

Glattes Porzellan mit kleinem Dekor auf dem Teller

Das war ein Kundenwunsch, den wir übernommen haben!

Ganze Gedecke, aber auch Teller, Schüsseln, Platten und vieles mehr gibt es bei uns mit den Motiven aus der Serie “Wildtiere” – nicht nur den prächtigen Auerhahn. So können Sie sich bei uns ein Service nach Ihren Vorstellungen anfertigen lassen – und entscheiden was auf jeden Teller aufgebrannt werden soll. Die Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

6 Mal Interessantes  zu Auerhahn, Birkhuhn, Rackelhuhn

  • Auerhuhn und Birkhuhn gehören zur Familie der Fasanenartigen.
  • Birkhuhn und Auerhuhn sind beide Raufußhühner. Diese Anpassung an kältere Gebiete hat zwei Komponenten: Zum einem sind die Füße der beiden Hühnerarten im Winter befiedert. Zum andern haben sie seitlich der Zehen kleine Hornstifte, die einen Schneeschuheffekt erzielen, der es den Tieren im Winter leichter macht, sich am Boden zu bewegen.
  • Auerhühner sind dabei deutlich größer als Birkhühner, sie können das dreifache Gewicht auf die Waage bringen. Auerhähne können bis zu fünf Kilo wiegen – auch ein Grund, warum sie keine geschickten Flieger sind.
  • Auerhähne können Birkhühner decken – wegen des Größenunterschiedes ist das anders herum, also Birkhahn mit Auerhenne eher selten möglich.
  • Die Nachfahren sind die eingeschränkt fertile Rackelhühner. Die Hennen ähneln dabei den Hühnern der väterlichen Linie.
  • Die Rackelhähne stehen im Aussehen zwischen Auerhahn und Birkhahn. Der charakteristische, leierförmig gegabelte Schwanz des Birkhahn ist dabei in verkürzter Form noch zu erkennen.
Brotkorb Ofelie Wildschwein

Wildschwein im Brotkorb? Kein Grund zur Sorge!

Dekorativer Brotkorb Ofelie, auch ideal für Klöße, Salate oder andere Speisen
Die traditionelle Serie Ofelie hat noch solche Teile wie diesen Brotkorb – eine Rarität und sehr dekorativ!

5 Fakten zum Fell von Wildschweinen

  • Wildschweine in Mitteleuropa bekommen ihr Sommerfell in den Monaten April bis Mai und wirken dann wesentlich schlanker.
  • Ausgewachsene Wildschweinen beginnen im September ins Winterfell zu wechseln, das dauert bis etwa Mitte November. Nur bei Wildschweinen, die den ersten Fellwechsel durchmachen, beginnt das schon  Ende Juli oder Anfang August.
  • Die Fellfärbung bei Wildschweinen kann sehr unterschiedlich sein. Regionale Unterschiede zeigen sich etwa bei Wildschweinen in Kasachstan, die sind häufig hell sandfarben bis weißlich, in Belarus (Weißrussland) gibt es die ganze Bandbreite von rötlichbraun, hellbraun bis tiefschwarz; in der Grenzregion zwischen Russland und China hellbraune und schwarze Wildschweine.
  • Gefleckte Wildschweine sind das Resultat von Verpaarungen zwischen Hausschweinen und Wildschweinen. Soche Kreuzungen kamen in der Zeit der Eichelmast, bevor die Schweine in Ställen gehalten wurden, häufiger vor.
  • Schwarzweiß gefärbte Wildschweine haben eine höhere Sterblichkeitsrate. Der Grund ist, dass diese Färbung zu einer schlechteren Wärmespeicherung führt.

Namenstassen mit Jagdmotiven nach Wahl – zum Beispiel kapitaler Hirsch

Das ist ganz sicher Sandras Tasse!

Becher Sissi mit schönem Motiv und Namenszug. Ein echter Hingucker auf dem Tisch und eine tolle Geschenkidee – für die Jägerin oder den Jäger Ihrer Wahl! Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.

5 Fakten über echte Hirsche und Trughirsche

  • Die Trughirsche sind eine der zwei Unterfamilien der Hirsche. Die zweite Unterfamilie sind die echten Hirsche.
  • Trughirsche werden auch Neuwelthirsche genannt, weil die meisten Arten auf dem amerikanischen Kontinent (der neuen Welt) leben.
  • In Europa gehören nur das Reh, das Ren und der Elch zu den Trughirschen.
  • Das Ren, ein Trughirsch, ist die einzige domestizierte Hirschart.
  • Die zwei Arten des Pudu sind die kleinsten (Trug)Hirsche der Welt. Sie leben in Südamerika und sind 25 bis 43 Zentimeter hoch, 60 bis 80 cm lang, und wiegen maximal 13 kg, sind also kaum größer als Hasen.
Glatte Porzellanschüssel Olympia 23 cm mit Rebhuhn und 13 cm mit Gemse

Glatte Teller, glatte Schüsseln

Ab 23 cm Durchmesser gibt es auch Bits in den Schüsseln!

Diese kleinen Dekore, die Landschaften, Zweige oder ein Jagdhorn darstellen, dekorieren wir auf die größeren Schüsseln und auf die Platten, um das große Bild zu ergänzen.

5 Mal Interessantes zu Rebhuhn und Fasan:

  • Rebhuhn und Fasan gehören zur Familie der Fasanenartigen.
  • Das Rebhuhn ist ein heimischer Vogel, das allerdings in Deutschland wegen der Zerstörung seiner Lebensräume im Bestand bedroht ist. In der Schweiz gilt es ausgestorben.
  • Der Name Rebhuhn kommt nicht von der Rebe, sondern von ihrem charakteristischen Laut der mit „repp“ beschrieben werden kann. Zu der heutigen Form „Reb“ wurde kam es durch Lautverschiebungen seit dem Althochdeutschen.
  • Der Fasan ist dagegen kein heimischer Vogel, er wurde vermutlich von den Römern als Haustier eingeführt. Auch heute gibt es kaum stabile Populationen von Fasanen in Nordeuropa. Sie sterben ohne Hege und dem Aussetzen von Jungtieren aus.
  • Fasanen fressen gerne Kartoffelkäfer! Diese bei uns eingeschleppten Schädlinge haben keine natürlichen Feinde. So findet hier ein Neozoon, also die zugewanderte oder eingeführte Art, als Vertilger eines anderen Neozoons seinen Platz.
Kindergeschirr 3- teilig Kinderbecher 230 ml Schale 18 cm Teller 19 cmmit Rehkitzen im Wald mit Schmetterlung Vogel Blumen und Pilzen
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Für Kinder: Porzellansets mit Namen und Motiven aus dem Wald

Rehkitze, Kaninchen und Babybärchen: Wildmotive im Vintagestil für Kinder Drei Motive aus dem Wald, die die Kleinen erfreuen, gibt es mit oder ohne Namen zu bestellen. Hier finden Sie die Sets mit Namen und natürlich sind sie auch ohne zu haben. Klicken Sie dafür hier.
Becher Sissi runder Henkel mit Jagdmotiven Auerhahn, Feldhase und Fuchs

Moderne Becher aus Porzellan mit schönen Wild- und Jagdmotiven

Becher Sissi mit Dachs, Fuchs und Hirsch Diese Motive sind neu und im Augenblick nur auf Bechern zu erhalten.
Es gibt auch noch das Motiv Feldhase aus dieser Serie! Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet. Diese Becher finden Sie hier!
Moderne Porzellan Teekanne Opty mit Jagdmotiv Hirsch

Kapitaler Hirsch oder ein anderes Motiv?

Teekanne Opty mit dekorativem Jagdmotiv – passt super zu unseren Bechern!

Alle unsere schönen, detailreichen Motive machen sich auf den Kannen sehr gut – auch auf der höheren und schmäleren Kaffeekanne. Alles ist natürlich spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.
Moderne, glatte Beilagenschale Opty 25 cm mit Jagdmotiv Steinbock

Beilagschale Olympia mit stolzem Steinbock!

Fast ausgestorben – jetzt wieder da…

Schönes Wildmotiv – aber auch alle anderen sehen auf den Platten Olympia gut aus. Die bieten durch die schmale Fahne optimal viel Platz um die Speisen anzurichten!

Kaffeekanne Krug Milchgießer Zuckerdose Ofelie Jagdmotive

So bunt gemischt – Wildmotive nach Lust und Laune kombiniert!

Wo sich Hirsch und Fuchs Gute Nacht sagen .. Hier auf Ofelie, geht aber auch auf Ole: Sie wählen aus und stellen die Motive so zusammen, dass es für Sie passt. Alles ist natürlich spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.
Namenstasse Porzellan Becher Sissi mit rundem Henkel springendem Rehbock und Namen

Jagdmotiv Springender Rehbock auf Namenstasse Sissi

oder auf einem der andern 15 Becher, auf der wir die Wildmotive ebenfalls anbieten

Von 230 ml bis zu einem Liter Inhalt – Namenstassen mit Wildmotiven in vielen verschiedenen Ausführungen. Und wieder können Sie alles nach Wunsch zusammenstellen.
Platten Ofelie Jagdmotive

Ofelie Vorlegeplatten mit verschiedenen Motiven

Bei uns stellen Sie sich Ihre Sets oder Service ganz nach Ihrem Wunsch zusammen!

Auf der Serie Ofelie, mit dem verspielt nostalgischem Barockrändchen, machen sich die Jagdservice besonders gut! Hier sehen Sie die dekorativen Vorlegeplatten dieser Serie mit unterschiedlichen Wildmotiven.
Bei uns können Sie sich ein Service oder Einzelteile mit den Motiven zusammenstellen, die Ihnen am besten gefallen! 

Jagdporzellan – Tradition und Prestigepflege

Wie so oft beginnt die Geschichte in Meißen – denn wenn es um Porzellan geht, dann ist Meißen als erste Porzellanmanufaktur in Europa einfach immer der Vorreiter.

Da die Jagd über Jahrhunderte das Privileg des Adels war, verwundert es nicht, dass auch viele kostbare Darstellungen, ob als Silbergefäße oder Wandteppiche, als Bild oder als Schmuckstück diese Thematik aufgreifen.

Und der noch völlig neue Werkstoff Porzellan macht da keine Ausnahme. Mit der königlichen Porzellan Manufaktur Meißen erfüllte sich August der Starke einen Wunschtraum und diese neuartige Porzellanmanufaktur sollte seinen Ruhm weiter nähren – was auch uneingeschränkt gelang.

Bis dahin wurde Porzellan aus China eingeführt und war damit eine exotische Importware, die für viel Geld gehandelt wurde. Jetzt konnte in Europa produziert werden und was lag näher als auch auf Porzellan oder als Porzellanfigur die Jagd zu thematisieren. Es wurden ja auch extra für die „kurfürstliche Jagd“ Jagdschlösser gebaut, zum Beispiel die Schlösser Moritzburg,  Wermsdorf oder Augustusburg.

Dort brauchte es dann zwingend eine adäquate Einrichtung, und das hieß bei August dem Starken auch immer eine prunkvolle und teure Ausstattung. Das galt natürlich auch für die Tafel, denn die rauschenden Feste nach den Jagden wurden oft zu diplomatischen Zwecken genutzt – der Esstisch war hier häufig auch Verhandlungstisch. Außer den vielteiligen, oft mehrere hundert Stücke umfassenden Tafelservicen gab auch kleinere Tee-, Kaffee -oder Schokoladenservice für das intime Frühstück, den Imbiss oder den Nachmittagstrunk. Zum Teil sehr umfangreiche Tafelaufsätze mit vielen figürlichen Darstellungen bildeten den Schmuck auf dem Tisch bei den großen Gesellschaften.  Die Figuren zeigten dabei sowohl die Jäger und Jagdgehilfen, sehr oft kombiniert  mit den verschiedenen Jagdhunden, als auch das Jagdwild.  Passende Vasen, teils ebenfalls mit Figuraufsätzen, Schalen für Blumengestecke oder andere Zierstücke aus Porzellan mit Wild- und Jagdmotiven ergänzten das Ambiente.

Johann Gregorius Höroldt – Innovative Porzellanmalerei  im 18 Jahrhundert

Die Bilder auf den Porzellanteilen wurden von spezialisierten Malern angefertigt. Oft handelte es sich um Maler, die vorher mit Glas oder als Miniaturmaler gearbeitet hatten, denn die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Porzellanmaler zu machen, begann ja gerade erst. Einer der berühmtesten Maler war dabei Johann Gregorius Höroldt (1696 bis 1775) der sich durch die Entwicklung von elf zusätzlichen Aufglasurfarben (vorher waren nur fünf bekannt) einen Namen machte. Außerdem eröffnete er eine große Porzellanmalerei, in der zeitweise bis zu 40 Maler beschäftigt waren. Diese hatte er zuerst 1720  unabhängig von der Porzellanmanufaktur gegründet, doch schon 1724 wurde er zum Hofmaler ernannt. Er leitete dann die Porzellanmalerei in Meißen und wurde 1731 Arkanist. Diese Bezeichnung leitet sich vom lateinischen Arkanum = Geheimis ab, er war also Geheimnisträger in Bezug auf die Porzellanherstellung (oder andere chemische Prozesse), die als Staatsgeheimnis galten.

Höroldt löste sich, und damit auch die ganze Meisner Manufaktur, im Laufe der Zeit von den chinesisch beeinflussten Sujets der Porzellanmalerei und auch von deren Stil und Farbigkeit. Mit seinen neuen, selbst erfundenen Farben schuf er unter anderem großartige, vielteilige Jagdservice für den Adel.

Auf Porzellan oder aus Porzellan – Wild, Jäger und Hunde

Bei den Jagdservicen aus den frühen Porzellanmanufakturen ist praktisch jedes Teil ein Unikat.

Hier konnten die Auftraggeber auch ihre Vorstellungen umsetzen lassen, ihr Lieblingswild, die Lieblingsjägerin, das besonders geschätzte Pferd oder die berühmte Hundemeute, alles fand Platz auf den Serviceteilen.

Die Teller und Schüssel, Kannen und Tassen wurden jeweils mit einem Motiv von Hand bemalt, so konnte dann  die ganze Bandbreite an jagdtypischen Sujets dargestellt werden.

Die Jäger im Galopp dem Hirsch nachsetzend auf großen Servierplatten, die Jäger und Jägerinnen bei der Rast auf der Kanne, das Wild in seiner natürlichen Umgebung auf Tellern. Aber auch Falkner und Falknerinnen, Jagdhelfer und Hunde, sogar bäuerliche Treiber – alles wurde detailliert dargestellt.  So kann man bis heute die Hunderassen, die zur Jagd gezüchtet wurden, an Hand dieser Bilder auf den Jagdservicen oder den dazugehörigen Figuren einordnen, und auch die Waffen der Jäger sind für Experten deutlich erkennbar dargestellt.

Zum Teil waren die Porzellanteile auch mit Reliefs versehen, die die bildliche Darstellung der Tiere oder Menschen dreidimensional erscheinen ließen.

Und wenn schon das Essgeschirr Bewunderung hervorrief – die vielfigurigen Tafelaufsätze aus Porzellan waren immer das künstlerische Herzstücke der Inszenierung bei Tisch. Sie bestanden aus vielen kombinierbaren Einzelteilen aus Porzellan, nicht nur Jägern und anderen Menschen und dem Jagdwild, Pferden und Hunden, sondern auch Bäumen, Hügeln, Pergolen und allem, was man brauchte, um ganze Jagdszenen nachzustellen – oder die Rast während der Jagd.  Wie das angeordnet wurde, war häufig ein Hinweis auf die Art der Jagd, deren Abschluss gerade mit einem Festmahl feiert wurde.

Der Wandel bei den Motiven von Jagdservicen bis heute

Als die Jagd dann nicht mehr fürstliches Privileg war, veränderten sich auch die Jagdservice. Jäger wurde zu einem Beruf, den Menschen aus allen Gesellschaftsschichten erlernen konnten.

Die Darstellung der Jäger selber, auf die der Adel so viel Wert legt, trat in den Hintergrund. Die Darstellung des Wildes stand alleine im Mittelpunkt. Früher war es möglich gewesen, sich und sein Jagdgenossen auf den Service verewigen zu lassen, weil ja alles von Hand gemalt wurde. Die erschwinglicheren Jagdservice wurden aber mit vorgegebenen Schiebdekore dekoriert und so ist es bis heute geblieben. Diese „fertigen“ Dekore  zeigen daher immer das Wild und nicht den Jäger.

Jagdhunde als Motive gab es früher auch noch häufiger, heute sind diese Dekore sehr selten geworden.

Bei uns haben sie die Wahl – Dekorzusammenstellung nach Ihrem Geschmack

Bei uns gibt es sechzehn verschiedenen Motive, die sie ganz nach ihren Geschmack zusammenstellen können. So können Sie sich bei uns die Motive aussuchen, die zu ihrem Revier passen oder Ihnen einfach am Besten gefallen. Jedes Teil anders oder alle Teller gleich, nur Federwild oder Hochwild, Birkhuhn oder Auerhahn, das dürfen Sie bei uns immer selbst entscheiden! Und wenn Sie etwas Besonderes wollen, fragen Sie einfach nach.

 

Für praktisch alle Ideen auf dieser Seite gilt:

✔ Aus weißem Qualitätsporzellan ✔ Spülmaschinenfest ✔ Mikrowellegeeignet ✔ Lebensmittelecht